Gesunde Lichtverhältnisse im Büro

CC (BY, SA) by chad magiera via flickr.com

 

Lichtverhältnisse spielen eine große Rolle dabei, ob man sich in seiner Arbeitsumgebung wohlfühlt und eine gute Arbeit leisten kann. Auch die Sicherheit und Schutz vor Unfällen sind durch eine optimale Beleuchtung gewährleistet. Wenn der Arbeitsplatz angenehm beleuchtet ist, erhöht sich die Motivation und Zufriedenheit der Arbeitenden. Auch die Wahrscheinlichkeit für Fehler wird durch eine optimale Beleuchtung reduziert.

Ist die Beleuchtung hingegen nicht ausreichend ist, kann dies negative Folgen haben. Zum Einen kann es zu Unfällen und Fehlern kommen. Gesundheitlich gesehen kann dies Ermüdung, Kopfschmerzen, Reizungen der Augen und allgemeines Unwohlsein zur Folge haben. Nicht ohne Grund ist die Beleuchtung am Arbeitsplatz daher durch das Arbeitsschutzgesetz geregelt.

Somit ist es im Interesse der Arbeitenden, egal ob Selbständiger, Arbeitgeber oder Arbeitnehmer, dass der Arbeitsplatz gut ausgeleuchtet ist. Worauf sollte man beim ergonomisch orientierten Einrichten und Gestalten achten?

 

  • Neben der Raumgröße und -aufteilung muss die Beleuchtung auch der Art der Tätigkeit angepasst werden, die im Büro verrichtet wird.
  • Wenn neben der Bildschirmtätigkeit noch Arbeiten auf der Schreibtischfläche zu verrichten sind, sollte auf jeden Fall eine schwenkbare Arbeitsplatzleuchte für direktes, gerichtetes Licht vorhanden sein.
  • Bei unterschiedlichen Tätigkeiten im selben Gebäude oder Raum sollte die Beleuchtung flexibel anpassbar sein.
  • Für ältere Personen oder Personen mit Seheinschränkungen ist eine individuelle Justierung der Beleuchtung erforderlich, zum Beispiel kann durch Erhöhung der Beleuchtungsstärke ein Ausgleich geschaffen werden.
  • Tageslicht sollte nicht fehlen, wenn möglich sogar die Hauptlichtquelle darstellen. Als „biologische Uhrzeit“ trägt das Tageslicht zum Wohlbefinden bei.
  • Wenn sich der Arbeitsplatz am Fenster befindet, sollte der Schreibtisch im rechten Winkel zum Fenster aufgestellt werden, so dass man nicht frontal Richtung Fenster blickt, das Fenster aber auch nicht im Rücken hat. In dieser Position wird man nicht geblendet und hat keine irritierenden Reflexionen auf dem Bildschirm.
  • Selbstverständlich ist ein beleuchteter Bildschirm nicht ausreichend. Die Raum- und Arbeitsplatzbeleuchtung muss immer zugeschaltet werden, insbesondere wenn das Tageslicht nachlässt.
  • Große Hell-Dunkel-Unterschiede im Sichtfeld sind nicht empfehlenswert, da die Pupille sich sonst oft umstellen muss und Sie diese Anstrengungen im Laufe der Zeit deutlich spüren werden. Der Raum sollte daher gut ausgeleuchtet sein. Helle Wände und Möbel schaffen schnell die richtige Umgebung.
  • Flackern und Flimmern der Beleuchtungsquelle sollte vermieden werden. Die Lampen daher regelmäßige warten und rechtzeitig austauschen.

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