Was mache ich mit den Möbeln beim Umzug?

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Sobald ein Wohnungswechsel ansteht, wird einem bewusst, wie viele Gegenstände in die neue Wohnung transportiert werden müssen. Nicht nur die Kleidung und der Hausrat müssen verpackt und transportiert werden, sondern es muss auch eine Lösung für die Möbel gefunden werden. Ist es sinnvoll, sie in den Sperrmüll zu geben und sich für die andere Wohnung neue Möbel anzuschaffen? Eventuell sind die Möbelstücke aber noch nicht so alt. Dann können sie in der neuen Wohnung noch über mehrere Jahre hinweg genutzt werden. Hilfreiche Tipps zum Möbel Ab- und Aufbau finden Sie hier.

Eine gute Planung ist wichtig
Ein Umzug ist immer eine gute Gelegenheit, sich vom unnötigen Ballast zu befreien. Deshalb ist es wichtig, sich zunächst einen Überblick über sämtliche Gegenstände im Haushalt zu verschaffen. Dabei sollte gleich alles aussortiert werden, was nicht mehr benötigt wird. Beim Durchsuchen der Schränke werden häufig Gegenstände gefunden, an die sich keiner erinnert. Sofern diese keinen hohen Wert haben, können sie getrost entsorgt werden. In die neue Wohnung sollten nur solche Gegenstände gebracht werden, die auch tatsächlich gebraucht werden. Je weniger transportiert werden muss, desto geringer sind die Umzugskosten.

Was geschieht mit den Möbeln?
Zunächst gilt es festzulegen, welche Möbelstücke mit in die neue Wohnung genommen werden. Dazu muss ein ausreichender Platz vorhanden sein. Die Möbelstücke sollten genau inspiziert werden. Insbesondere in feuchten Wohnungen bildet sich an den Rückwänden der Schränke mitunter Schimmelpilz. Solche Möbelstücke gehören sofort in den Sperrmüll. Möbelstücke, die in der neuen Wohnung weiterhin genutzt werden sollen, müssen aus Platzgründen für den Transport zerlegt werden.

Möbel, die in Ordnung sind, aber nicht gebraucht werden
Mitunter sind zu viele Möbelstücke vorhanden, die nicht alle in der neuen Wohnung untergebracht werden können. Diese sind viel zu schade, um einfach entsorgt zu werden. Dafür steht eine weitere Möglichkeit zur Verfügung. In fast allen Städten gibt es Gebrauchtmöbelprojekte. Dort werden Möbel aufbereitet und für wenig Geld verkauft. Das ist insbesondere für Menschen interessant, die sich keine neuen Möbel leisten können. Die Abholung der Möbel erfolgt durch die Angestellten und ist zudem kostenlos. Auf diese Weise werden Entsorgungskosten gespart und gleichzeitig wird etwas Gutes getan.

Räume mit Dachschrägen sinnvoll gestalten

Eine Dachschräge kann den eigenen Wohnraum durchaus einschränken. Trotzdem gibt es Wege und Möglichkeiten den Stauraum eines Dachzimmers bestens auszunutzen, ohne dass man Möbel teuer maßgeschneidert anfertigen lassen muss. Dazu ein paar nützliche Tipps:

  • Suchen Sie helle Wandfarben aus

Wenn Sie den Raum in einem hellen Farbton streichen, wie z.B. in heimeligen Eierfarbschalentönen oder in Weißabstufungen, können Sie Ihren Raum von vorneherein größer wirken lassen. Eine weitere Möglichkeit wäre auch, das Zimmer mit zwei Farbtönen einzuteilen, d.h. Sie nehmen beispielhalber einen helleren und einen dunkleren Sandton und modellieren Ihren Wohnbereich, indem Sie scheinbare Tiefen und helle Flächen entstehen lassen.

  • Verwenden Sie Sideboard Elemente

Eine Rollcontainer oder Sideboard direkt unter ein Dachfenster gestellt, kann genauso gut als Sitzbank genutzt werden! Legen Sie einfach ein paar Kissen darauf und  Sie haben sofort eine gemütliche Leseecke.

  • Nutzen Sie Möbel mit geringer Höhe

Große, schwerfällige Möbel erdrücken den sowieso schon durch die Dachschräge verkleinerten Raum. Nehmen Sie lieber kleine, niedrige Möbel – hierbei gilt das Gleiche wie bei der Wandfarbe: Suchen Sie lieber helle Einrichtungsgegenstände aus, dadurch wird die Weite des Dachzimmers unterstützt.

Zu diesem Zweck eignen sich auch vorzugsweise sog. Cubes oder kleine Regalwürfel.

  • Installieren Sie Glasgleittüren/Schiebetüren

Hinter Schiebetüren können Sie Ihren Stauraum stilvoll verstecken. Der Raum ist mit günstigen Schranksystemen hinter der Gleittür optimal genutzt  .

  • Wählen Sie das richtige Licht

Stellen Sei bewusst Beleuchtungssysteme unter die Dachschräge, sodass Sie einen strahlenden Effekt bewirken. Ihr Zimmer wird damit in die Länge gezogen. Vermeiden Sie außerdem Deckenstrahler und gebrauchen Sie stattdessen lieber vereinzelte Lichtinseln.

  • Setzen Sie Akzente

Mithilfe von Bildern an den schrägen Wänden kann dieser ansonsten vielleicht leer bleibende, nicht sehr dekorative Platz in Szene gesetzt werden.

 

Wohnraum mit Natursteinen gestalten

Vor vielen Millionen Jahren entstanden durch Hitze, Druck und Abkühlung Gesteinsmassen, die in ihrer Farbe und Struktur so vielseitig sind, dass es kaum einen Baustoff gibt, der auf so elegante Art und Weise gestaltendes Element im Wohnbereich sein kann. Vor allem wegen ihrer Funktionalität erfreuen sich Natursteine wir Granit, Schiefer oder Flusskiesel immer größerer Beliebtheit. Aber auch wegen ihrer äußeren Gestalt, die sich nie zu wiederholen scheint, sind Natursteine im Wohnbereich gefragter denn je. Mit Steinen schafft man Exklusivität und Individualität.

Natursteine sind pflegeleicht, robust und strapazierfähig. Vor allem im Nassbereich, ob in Küche oder Bad sind sie nicht mehr wegzudenken. Ganze Waschtische oder Arbeitsplatten können im zeitlosen Steindesign erstellt werden. Die Formen und Strukturen der Oberfläche weisen starke Kontraste auf, die nie langweilig werden. Dennoch fügen sich die Natursteinelemente harmonisch in das Ensemble ein. Auch Duschwände, Ablagen oder Waschbeckenverkleidungen können aus dem Werkstoff gefertigt werden. Gerade im Nassbereich ist vom hygienischen Standpunkt aus gesehen das Steinmaterial sehr zu empfehlen.

Wer glaubt, dass Natursteine nur in Grau- und Weißtönen erhältlich sind, kann sich im Fachhandel eines Besseren belehren lassen. Vom grün des Verde Pavao über das blau des Macauba bis hin zum leuchtenden orange des Coral Spring reicht die Palette. Im Gegensatz zu Edelhölzern, die aus fernen Ländern importiert werden müssen, sind Natursteine regionale Produkte, für die keine langen Transportwege und damit Transportkosten anfallen. Auch die Verarbeitung ist in Händen ausgewiesener Experten sehr unproblematisch.

Ein weiterer Vorteil der Naturprodukte ist, dass sie hundertprozentig verträglich sind. Die Natursteine nehmen keinen Einfluss auf das Raumklima, geben keine Giftstoffe ab und wurden auch nie mit welchen behandelt. Vor allem Allergiker werden dies zu schätzen wissen.

Landhausstil – Ein Überblick

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Er ist schon länger in aller Munde, breitet sich immer weiter aus und zieht selbst dort ein, wo man ihn gemeinhin nicht vermutet hätte: Die Rede ist vom beliebten Einrichtungstrend, dem Landhaus-Stil. Vielleicht gehören Sie zu denjenigen, die sich erst jetzt mit verschiedenen Einrichtungsstilen beschäftigen und sich schon immer gefragt haben, was es mit dem Landhausstil eigentlich auf sich hat. Dann gönnen Sie sich ein paar Minuten für diesen Artikel und entdecken Sie die Wurzeln und die Vielfalt dieses Wohnstils.

 

Landhausstil – Ganz allgemein

Der Begriff „Landhausstil“ umfasst im Bereich Möbel und Einrichtung eine Form der Wohngestaltung, die in ländlichen Regionen, ländlicher Umgebung bzw. einem Landhaus vorherrschend ist. Dies bedeutet selbstverständlich nicht, dass nur ein Haus auf dem Land so eingerichtet werden kann, aber da mit dem Leben auf dem Land auch eine gewisse Kultur und spezifische Bedürfnisse verbunden sind, hat sich daraus ein bestimmter Einrichtungsstil entwickelt.

Heutzutage besonders beliebt sind die Landhaus-Einrichtungsstile Skandinaviens, Frankreichs und Englands. Jeder Stil bringt seinen ganz eigenen Charme mit sich.

Was aber alle Landhausstile miteinander verbindet ist die unverkennbare Ausrichtung an der Natur, nicht nur im Hinblick auf die Materialauswahl der Möbel, sondern auch bezogen auf die Farbgestaltung und Stimmung. Des Weiteren ist der Landhausstil auch immer praktisch und funktional orientiert, denn schließlich will man leben (und arbeiten) und nicht „nur“ wohnen.

 

Was gehört zum Landhausstil?

Tpyisch für den Landhausstil sind natürliche Materialien, wie Holz, Ton, Stein,  Baumwolle, Leder und Leinen.

Stellen Sie sich vor, Sie betreten ein Landhaus oder Bauernhaus. Was erwarten Sie?  Sie rechnen sicherlich nicht mit einer modernen, nagelneuen oder gar minimalistischen Einrichtung. Nein. Denn zum klassischen Landhausstil zählen Einrichtungsgegenstände, denen man das Alter und den mitunter täglichen Gebrauch ruhig ansehen darf. Mit der Zeit sammeln sich einige Utensilien an, so dass auf dem Regalbrett unter Umständen nicht nur eine, sondern gleich mehrere Kannen aus Porzellan oder Zink stehen dürfen.

Um diese Landhausatmosphäre in den eigenen vier Wänden zu verbreiten, kann man die aktuellen Einrichtungstrends Shabby Chic, Vintage und Used mit dem Landhausstil verbinden. Hier werden auf alt und altertümlich gestaltete Einrichtungs- und Dekoelemente geboten. Selbstverständlich kann man auch auf Flohmärkten oder in Second Hand Läden fündig werden und das ein oder andere altertümliche Accessoire ergattern.

 

Trend-Kombi: DIY und Landhaus

Ein weiterer aktueller Trend eignet sich ebenfalls hervorragend für den Landhausstil und zwar nahezu alles, was sich hinter dem Kürzel „DIY“ verbirgt. Diese Abkürzung steht für „Do-It-Yourself“. Egal wonach sie suchen, im World-Wide-Web werden sie auf jeden Fall fündig. Wie aus dem Nichts entsteht ein Blog neben dem nächsten, auf denen in detaillreichen Anleitungen, Fotosessions oder Video-Posts Tipps zum Selbermachen gegeben werden. Von selbstgebauten Möbeln, über selbstgenähte Bettwäsche bis hin zu selbstgestalteten Dekorationen. Für jeden Geschmack und jedes Handarbeits-Level ist etwas dabei.

 

Landhausstil – Leben wie auf dem Land

Landhaus-Atmosphäre kann man überall verbreiten. Auch wenn Sie nicht in einem alten Kotten oder einem Fachwerkhaus mit Dielen und Holzbalken wohnen, kann die gemütliche, ruhige Landhaus-Stimmung bei Ihnen einziehen. Mit den passenden Möbeln, entsprechend ausgewählten Accessoires und einem Fünkchen Kreativität sind dem ländlichen Wohnen in den eigenen vier Wänden keine Grenzen gesetzt. Und wenn Sie nicht nur ländlich wohnen, sondern leben möchten, backen Sie doch mal ein frisches Brot und genießen Sie dazu selbsteingekochte Marmelade. Landleben pur!

Planung einer stilvollen Einrichtung

Wer sich neu einrichtet oder im Rahmen eines Umzugs neue Möbel kaufen möchte, fragt sich oft, wie es andere Menschen schaffen, ihre Wohnung geschmackvoll einzurichten, ohne dafür professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das Planen der Einrichtung ist hier der wesentliche Faktor.
Stilvoll wohnen heißt nicht unbedingt, extrem teure Möbel anzuschaffen, es geht lediglich darum, dafür zu sorgen, dass alles gut zusammenpasst und so einen stimmigen Gesamteindruck bekommt. Stilvoll wohnen kann man also durch das Planen der Einrichtung beeinflussen. Beachten sollte man auch, dass ein Zimmer umso stilvoller wirkt, je weniger Möbeln man hinein stellt. Das soll natürlich nicht bedeuten, dass man auf wichtige Möbelstücke, wie etwa eine Wohnwand verzichtet, man sollte lediglich Überflüssiges vermeiden.

Die Planung und damit die Erstellung des Einrichtungskonzepts beginnt mit dem Anschauen des Raumes, von seiner Größe und Beschaffenheit hängt die Größe und Anzahl der Möbel ab, die man hineinstellen kann. Die Auswahl der Möbel trifft man entweder nach eigenen Vorlieben oder man holt sich Wohnideen in Zeitschriften, Katalogen, vielleicht sogar in Filmen. Hat man sich für die Farbe und Art der Möbel entschieden, stimmt man Fußbodenbelag, Tapeten und Heimtextilien wie Gardinen, Decken und Kissenbezüge darauf ab. Sehr edel sieht es aus, wenn man bei Textilien, Tapeten und Fußboden innerhalb einer Farbgruppe bleibt, z. B. unterschiedliche Schattierungen von Grün für alles verwendet. Den letzten Kick geben der Einrichtung dann einige wenige Stücke in einer Kontrastfarbe, mit denen man Akzente setzt und alles lebhafter gestaltet.

Stilvoll wohnen planen heißt nicht unbedingt, ein Zimmer oder eine Wohnung durchgängig in einem Stil, z. B. skandinavisch, einzurichten. Wer ein Gefühl für Formen und Farben hat, sorgt geschickt für eine Auflockerung, z. B. durch ein schönes altes Erbstück. Eigenen Wohnideen gestalten die Wohnung persönlicher.

Zimmereinrichtung planen

In einem neuen Zuhause ist es möglich die eigenen Wohnträume zu erfüllen, wenn man sich die Zeit nimmt, die eigenen Ideen auch in die Tat umzusetzen bzw. erst einmal zu planen, wie die fertigen Wohnräume später aussehen sollen. Um ein Zimmer einrichten zu können kann es immer ratsam sein, sich Ideen und Inspirationen einzuholen, welche heute im Internet und in Magazinen zu finden sind. All dies sind nur Tipps und Tricks, die man auch in den eigenen vier Wänden nutzen kann, wenn dies gewünscht sein sollte.

Das Zimmer einrichten planen ist ratsam, allein schon deshalb, um die Kosten einschätzen zu können. Welchen Wohnstil man verwirklichen möchte, sollte gehört ebenfalls unter die Kategorie „Zimmer einrichten planen“. Im Fachhandel und im Internet können Kunden heute ihren Kauf tätigen und bekommen hier nicht nur die neusten Trends geboten, sondern die meisten nutzen die Chance auch und vergleichen die Kosten der entsprechenden Shops im Internet, bei welchen der Einkauf getätigt werden kann. Um die eigenen Wohnträume in die Tat umsetzen zu können muss man sich nicht an den aktuellen Trends orientieren, sondern oft sind es auch ganz klassische Stilrichtungen, welche sich einer steigenden Nachfrage erfreuen. In den letzten Jahren orientieren sich immer mehr Haushalte an den anderen Ländern und Regionen wie Schweden und Spanien und holen sich so das Flair des entsprechenden Landes in die eigenen vier Wände.

Heutzutage sind auch Privatpersonen bei der Planung einer neuen Einrichtung nicht mehr auf sich alleine gestellt, sondern können Innenarchitekten oder auch Raumaustatter zu rate ziehen. Hier geht es in den ersten Gesprächen um die Zimmer und die Wünsche der Kunden, welche in die Tat umgesetzt werden sollen. Professionelle Hilfe kann zwar sinnvoll sein, aber ist immer auch mit weiteren Kosten verbunden, welche man vorher einkalkulieren sollte.

Inneneinrichtung planen mit Erfolg

Für ein schönes und funktionales Wohnen sollte man in jedem Fall die Inneneinrichtung planen. Um mit Erfolg seine Inneneinrichtung zu planen ist eine gewisse Struktur schon während der Planungszeit wichtig.

Aktuellen Trend sollten ein Bestandteil aber nicht der wesentliche Faktor der Einrichtung sein. Zeitloses und doch modernes Wohnen spielt in den meisten Haushalten eine wichtige Rolle und die Bewohner nutzen die Tipps und Ideen aus dem Internet und im Fachhandel für sich. Wichtig ist auch, dass all diese Schritte geplant werden und man sich Zeit nimmt, wenn es um den Kauf der neuen Einrichtung und der Ausrichtung der Wohnung geht.

Zur Planung für die perfekte Innenreinrichtung gehört nicht nur ein möglicher Einkaufszettel, sondern es gibt eine Vielzahl von wichtigen Dingen zu beachten. Im besten Fall achtet man nicht nur auf die passenden Möbelstücke, sondern vergleicht auch die anfallenden Kosten und Leistungen der Unternehmen für sich. In den letzten Jahren sind es immer mehr Firmen, die auch über das Internet arbeiten und Kunden bekommen so die Möglichkeit die neuen Möbelstücke und Dekoartikel mit nur einem Klick online zu bestellen und sich diese liefern zu lassen. Für modernes Wohnen gibt es eine Vielzahl von passenden Angeboten und so möchten die Unternehmen auch dafür sorgen, dass alle Kunden etwas Passendes für sich finden können.

Ein modernes Wohnkonzept planen ist deshalb wichtig, da gerade wenn es Technik beinhaltet verschiedenes beachtet werden muss.
Bei der Planung ist man heute nicht mehr auf sich alleine gestellt, Innenarchitekten oder für DIY-Fans auch Programme und Webseiten aus dem Internet, helfen beim Planen der Einrichtung. Virtuelle Raumplaner machen es möglich sich ein Bild der neuen Einrichtung zu machen bevor man sie in der Wohnung umgesetzt hat.

Einrichtungstipps

Der Anfang der Einrichtung ist meist eine Idee oder ein Gedanke, der in eine konkrete Planung der Einrichtung münden sollte. Wohnideen und Einrichtungstipps bedürfen einer Planunggrundlage, in die sie integriert werden können.

Um Wohnideen planen zu können, braucht es nicht nur Einrichtungstipps, sondern auch eine Struktur anhand derer man die Auswahl einschränken kann. Jedoch gibt es auch generelle Regeln der Einrichtung die immer funktionieren.

Gemütliche Sofas mit einem gemütlichem Tisch und schöner Deko machen das Wohnzimmer gemütlich. Wertvolle Wohnideen können auch vielen Zeitschriften und Internetseiten entnommen werden. Sehr wohnlich lässt das Wohnzimmer eine Bücherwand wirken. Die Farben der Möbel sollten optisch zusammenpassen. Sehr schön machen sich gerade im Wohnzimmer auch Glastische, die edel wirken, aber auch etwas mehr Arbeit machen, als Holztische, da man Fingerabdrücke schneller sieht. Im Wohnzimmer sollten zudem Pflanzen stehen, damit der Raum freundlich und lebhaft wirkt. Pflanzen haben aber zudem noch die Aufgabe die Luft zu filtern und frei zu halten.

Im Schlafzimmer eigenen sich ruhige Wandfarben und helle Töne, da dieser Raum zum Entspannen und Ausruhen genutzt wird. Intensive Farben wie Rot sollten erst nach genauer Überlegung eingesetzt werden, da sie nur bei einer guten Umsetzung im Schlafzimmer wirken. Einrichtungstipps gibt es hier viele. In jedem Schlafzimmer sollte selbstverständlich immer ein Bett und ein Schrank stehen. Gut ist es, wenn diese farblich kombiniert sind, da gleiche Farben Ruhe in den Raum bringen. Sitzsäcke machen sich sowohl im Wohnzimmer, als auch im Schlafzimmer sehr gut und wirken gemütlich. Teppiche können gerade im Schlafzimmer eine angenehme Atmosphäre in den Raum zaubern. Vor allem bringen Teppiche aber auch viele Vorteile mit sich, da diese warm sind und man morgens nicht direkt auf den kalten Boden tritt. Abgestimmt auf die restlichen Farben sollte man auch die Bettbezüge wählen.

Wohnideen planen sollte man vor allem für die Küche und das Bad, da hier die Einrichtung besonders praktisch sein muss.

Eine Küche wirkt immer freundlich und gemütlich, wenn auch Kochutensilien zu sehen sind, wie beispielsweise Gewürzschränkchen. Auch eine Theke als Abgrenzung zu einem anderen Raum sind sehr angesagt und wunderschön. Wichtig ist aber in erster Linie, dass einem die Einrichtung selbst gefällt und man den Anblick der Räume gerne genießt und sich rundum wohl fühlen kann.

Die Blumenampel – Gestaltungsideen für den Balkon

Wenn uns der Sommer aus den Wohnungen lockt und Balkon und Terrasse zum Wohnzimmer im Freien werden, sehnen wir uns natürlich auch hier nach dem richtigen Ambiente. Gerade in der Stadt fehlt vielen das frische Grün von Wald und Wiesen. Klassischer Weise wird, will man seinen Balkon einrichten, zu Balkonkästen und stilvollen Terrakotta – Töpfen für die Sommerbepflanzung des Balkons gegriffen. Doch jeder, der schon einmal seinen Balkon eingerichtet hat, weiß, dass die beliebten tiefen Balkonkästen den für Balkonmöbel benötigten Platz einnehmen. Schließlich kann man sich häufig auf einem so eingerichteten Balkon in all‘ der Blumenpracht kaum noch bewegen und das sollte doch, bei aller Liebe zu frischem Grün und knalligen Sommerblumen, nicht der Sinn einer Balkongestaltung sein.

Ein heißer Tipp für all die, die beim Balkoneinrichten noch auf der Suche nach einer platzsparenden Begrünung sind, ist die Blumenampel. Ein Geflecht, das wahlweise an einem Haken an der Hauswand, oder an den Balkonplanken des Obermieters befestigt wird, bietet Blumentöpfe bis zu einem Durchmesser von ca. 20 – 25 cm Halt. So kann in jeweils ein Fach der Blumenampel eine farbenprächtige Sommerpflanze, oder auch eine Grünlilie untergebracht werden. Da mit dieser Einrichtungsidee für den Balkon die Höhe genutzt wird, bleibt genügend Platz für die restliche Balkoneinrichtung, bestehend aus Tisch und Stühlen, oder einem bequemen Liegestuhl.  Diese Art der Balkonbepflanzung bietet zudem einen natürlichen Sichtschutz gegen all zu neugierige Nachbarn. Werden mehrere Blumenampeln kombiniert und mit Pflanzen versehen, die wie die Grünlilie stark wuchern und lange Blätter hervorbringen, kann aus dem so eingerichteten Balkon eine grüne Oase inmitten des Großstadtgrau werden. Sommerliche Musik, ein Cocktail, ab in den Liegestuhl und schon lässt es sich wunderbar entspannt von Balkonien in die ferne Karibik träumen  – Sommerlaune pur.

Der richtige Schuhschrank für den Eingangsbereich

Der Eingangsbereich einer Wohnung ist die Visitenkarte der Wohnung, Willkommens – Komitee für den, der nach einem langen Tag heimkehrt und zugleich Hort von zig Schuhen, Jacken, Schlüsseln und was sonst noch griffbereit für den morgendlichen Sprint zur Haustür sein soll. Zugleich stehen die meisten, die ihre Wohnung gestalten wollen, vor dem Problem, dass der Eingangsbereich der Wohnung meist sehr eng und verwinkelt ist, sodass Garderobe, Schuhschrank und Kommoden auf wenig Raum untergebracht werden wollen. Dementsprechend muss die Einrichtung des Eingangsbereichs wohlüberlegt gestaltet sein, damit der Spagat zwischen Funktionalität für den Alltag und einer stilvollen Gestaltung der Wohnung zu meistern ist. Ein kreativer Wohngedanke ist gefragt.

Ein besonderes Augenmerk bei der Gestaltung des Flurs sollte auf die richtige Unterbringung der Schuhe gelegt werden, schließlich möchte man weder über Schuhberge stolpern, noch in den Tiefen eines Schrankes, hinter dessen Türen das Schuhwerk verbannt wurde, nach dem richtigen Paar suchen. Stilvoll und übersichtlich zugleich sollte der richtige Schuhschrank zum Gestalten des Eingangsbereiches sein. Empfehlenswert ist, ganz gleich, ob Familien-, oder Singlewohnung, ein stilvoller Mix aus zwei unterschiedlichen Aufbewahrungsmethoden:

Weniger genutzte Schuhe, wie Sportschuhe, oder das besonders feine Paar zur Abendgarderobe, die nicht immer griffbereit parat sein müssen, eignet sich ein an der Wand montierter Schrank mit Klappfächern, in denen je ein, bis zwei Paar Schuhe Platz finden. Die schmalen Schränke aus derm Möbeldiscounter passen auch in den engsten Eingangsbereich und verbergen elegant und stilvoll sowohl alte Treter, als auch die neusten Eroberungen aus dem Prada Schlussverkauf. Wer hingegen seine Auswahl an Schuhwerk schick präsentieren möchte, der kann auf den neusten Wohntrend zurückgreifen: Auf eine Art Garderobenständer werden die Schuhe rings um auf vorgefertigte Halterungen gesteckt. Durch dieses System sind alle Schuhe direkt im Zugriff und bei gutem Geschmack für die Wahl der Schuhe entsteht zugleich ein trendiges Dekoelement zum Gestalten des Eingangsbereiches.

Wenn bei nassem Wetter nasse Stiefel nicht den schicken Fußboden ruinieren sollen, empfiehlt es sich auf die praktischen Schuhschalen aus Plastik zurückzugreifen. Stilecht untergebracht werden diese in einem Schuhregal aus lackiertem, oder naturbelassenem Holz. Hier finden ebenfalls all die Schuhe, die täglich im Gebrauch sind, Platz.