Mit kreativer Dekoration die Zimmereinrichtung ergänzen

Frisch nach dem Einzug in die absolute Traumwohnung stehen sie da, die mit Bedacht und ganz nach dem eigenen Geschmack gewählten Möbel für die Zimmereinrichtung. Das Design begeistert, die Farben passen so wunderbar, und doch, etwas fehlt noch für die richtige Wohnatmosphäre. Denn so einzigartig die Zusammenstellung der Zimmereinrichtung auch sein mag – etwas kahl und kalt wirkt das mit Möbeln frisch bestückte Zimmer immer noch. Um eine behagliche und persönliche Stimmung im Raum zu schaffen, braucht es einige Gestaltungsideen und Anregungen, die man sich zum Beispiel aus Wohnmagazinen holen kann. Doch allzu häufig passen die dort beschriebenen Dekorations – Vorschläge nur zu einem bestimmten Typus von Zimmereinrichtung, oder sind sehr aufwendig, sodass der Suchende noch immer etwas fragend in die kahle Runde der undekorierten Zimmereinrichtung blickt.

Wie kann dem Raum eine persönliche Note gegeben werden? Klassiker, wie Familienfotos, Wandtattoos und gerahmte Bilder verzieren schnell die Wände, doch die Oberflächen der Möbel ziert nach wie vor gähnende Leere. Eine Möglichkeit wäre nun natürlich der Gang in das nächste Kaufhaus, in dem es eine Fülle an vorgefertigten Dekoelementen für jeden Wohnstil zu finden gibt. Doch immer mehr Menschen möchten lieber auf die klassischen Staubfänger verzichten und ihre Wohnung kreativ gestalten. Kreative Wohnideen sind nun gefragt, um aus der einfachen Zimmereinrichtung ein wahres Wohnparadies entstehen zu lassen.

Selbst gestaltete Dekoelemente, wie z.B. Windlichter, witzig aufgepeppte  Aufbewahrungsboxen, oder  Mobilés verleihen der Wohnung eine persönliche Note und können perfekt auf die bestehende Zimmereinrichtung abgestimmt werden. Eine Quelle der Inspiration für eine kreative Dekoration der Zimmereinrichtung kann auch der letzte Urlaub sein. Eine Zimmerwand, die mit Bildern vom letzten Strandurlaub, einem Netz mit Muscheln und etwas Strandgut verziert wurde, ein paar Muscheln, Federn oder auch eine Flaschenpost dekorieren die Möbel in der Umgebung passend. Beim Blick auf die Postkarten, Andenken und Fundstücke vom Strand kommt rasch das Urlaubsfeeling zurück und man meint fast, das Meer rauschen zu hören…

Wände gestalten

Es gibt wohl unendlich viele verschiedene Möglichkeiten, Wände zu gestalten. Zum einen gibt es die Unterschiede im Wandbelag, zum anderen bei der Musterung, Farbe und so weiter.

Die wohl klassischste Art der Wandgestaltung ist das Streichen. Eine von Tausenden Farben ausgewählt und mit Pinsel uns Farbrolle an die Wand gebracht – doch natürlich in vielen Varianten. Man kann alle Wände des Raumes streichen, nur eine Wand, die halben Wände, als Streifen streichen, Tupfer machen, Bordüren malen und vieles vieles Mehr. Der Kreativität ist beim Räume gestalten mit Farbe keine Grenze gesetzt. Das Streichen ist eine sehr kostengünstige Methode für das Wände gestalten, doch die qualitativ hochwertigeren Farben sind nur geringfügig teurer, punkten aber durch ihre Ergiebigkeit und Deckkraft.

Ebenfalls sehr beliebt ist das Tapezieren der Wände. Tapeten gibt es in diversen Ausführungen, als normale Papiertapete oder Raufaser- und Viestapete. Manche haben Strukturen, andere Muster und Hochglanzoberflächen. Preislich unterscheiden sie sich wohl ebenso stark voneinander wie optisch, und auch die Qualität kann top oder flop sein. So wird das Tapezieren schnell zum Ärgernis, wenn die Tapete einfach nicht an der Wand halten will oder die Ecken sich immer wieder lösen. Sehr preisgünstige Tapeten verziehen sich auch gerne im nassen Zustand, was das Ergebnis an der Wand oft zu einer Katastrophe werden lässt. Lieber zu einer etwas teureren, dafür aber hochwertigeren Tapete greifen und auch beim Kleister nicht das billigste verwenden, dann sollte dem guten Ergebnis nichts mehr im Wege stehen.

Wände gestalten kann man aber auch durch das Auftragen von Putz. Dieser kann zum Beispiel farbig sein und das Streichen überflüssig machen. Es gibt auch interessante Techniken zum Auftragen von Putz, bei denen Muster und Strukturen entstehen. Gerne genutzt wird dies beim Eingangsbereich gestalten.

Ein besonderer Hingucker an der Wand kann auch ein Wandtattoo sein. Damit ist das Wände gestalten ganz einfach und doch sehr effektiv, denn Schriftzüge und außergewöhnliche Motive lassen jeden Raum zu etwas ganz besonderem werden.

Holzmöbel pflegen

CC (BY, SA) by babbagecabbage via flickr.com

 

Wer lange Freude an seinen Möbeln aus Holz haben möchte, sollte sie regelmäßig pflegen. Denn Holz ist zwar robust und widerstandsfähig, aber dennoch gibt es Einflüsse, die ihm schaden können. Hier die besten Tipps zur Holzpflege im Überblick:

 

Holzmöbel regelmäßig abstauben und ausgelaufene Flüssigkeiten sofort abwischen.

Von Zeit zu Zeit mit einer speziellen Holzmöbelpflege behandeln. Dabei ist Holz nicht gleich Holz. Die Holzarten unterscheiden sich im Hinblick auf Farbe und Festigkeit und benötigen daher auch unterschiedliche Pflegemittel. Folgende Polituren und Reinigungsmittel sind geeignet:

  • Mahagoni: Mit einer Mischung aus 1 EL Leinöl und Terpentin in 1 L Wasser pflegen.
  • Teak: Flecken behandeln Sie am besten mit Wasser und einer Bürste. Bei hartnäckigen Flecken können Sie zu etwas Kernseife greifen. Mit Teaköl erhalten Sie den Möbeln die goldbraune Farbe, die ansonsten im Laufe der Jahre einen leichten Silberschimmer bekommen werden. Behandeln Sie die Möbel damit etwa 2 Mal im Jahr.
  • Ebenholz: Mit Vaseline polieren und pflegen.
  • Eiche: Mischung aus 600ml lauwarmem Bier, 2 TL Zucker und etwas geschmolzenem Bienenwachs erstellen und die Möbel damit einreiben. Wenn die Möbel trocken sind mit einem weichen Tuch polieren.
  • Nussbaum: Gelegentlich zur Pflege mit Milch einreiben.

Besonders für antike Holzmöbel eignet sich Bienenwachspolitur, die Sie leicht selbst herstellen können. Dazu 50g Bienenwachs reiben und in ein verschließbares Gefäß füllen. 150ml Terpentin hinzufügen (wahlweise auch 500ml Sojaöl möglich) und zudecken. Die Mischung im Wasserbad erwärmen bis eine homogene Paste entsteht.

Kratzer in Holzmöbeln entfernen Sie mit etwas Vaseline oder eine Mischung aus 1 TL Essig und 1 TL Öl. Für dunkle Möbel ist eine Mischung aus 1 TL Rotwein und 1 TL Öl besser geeignet. Das Wundermittel gegen Kratzer in Möbeln aus Nussbaum steckt im Wort schon drin: Halbieren Sie einen Walnusskern und reiben Sie die Stellen damit ein.

 

Bei fertig produzierten Holzpflegemitteln sollten Sie Ihrer Gesundheit und der Umwelt zuliebe darauf achten, dass Sie lösemittelfrei und ohne synthetische Farb- und Konservierungsstoffe hergestellt wurden. Dann geht es nicht nur Ihren Möbeln, sondern auch Ihnen und Ihrer Familie in einer rundum gesunden Wohnumgebung richtig gut.